Pia: 100 Lesestunden in Laim

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Die achtjährige Pia hat in der Stadtbibliothek Laim bereits 100 Lesenachmittage der Lesefüchse besucht. Foto: priv

Immer donnerstags, wenn Adele Wolf und Helga Rieder in der Stadtbibliothek Laim vorlesen, ist die mittlerweile achtjährige Pia auch mit von der Partie. Jetzt bereits zum 100. Mal. Das freut natürlich auch die Bibliothekarin Judith Böttger, die eine hübsche Sonnenblume als Geschenk bereit hielt. Von den Lesefüchen, die regelmäßig ehrenamtlich vorlesen, erhielt Pia neben der Ehrenurkunde auch ein ganz besonderes Buchgeschenk. Einen Bibliotheksausweis hat die Zweitklässlerin schon lange und leiht sich damit selbständig Lesefutter für daheim aus. Schließlich kann einem die Zeit von Donnerstag zu Donnerstag, dem Tag der Lesefüchse, ganz schön lang werden. Was ihre Lieblingsbücher sind? Da lässt sie sich nicht festlegen. … Weiterlesen →

Wie der schaurige Schusch entstand

Die erfolgreiche Kinderbuchautorin Charlotte Habersack mit Hartmut Goß, dem Organisator der Offenen Abende. Foto: Meier

Die erfolgreiche Kinderbuchautorin Charlotte Habersack mit Hartmut Goß, dem Organisator der Offenen Abende. Foto: Meier

Wie kann eine erfolgreiche Kinderbuchautorin am besten darstellen, wie ihre Arbeit funktioniert? Vielleicht so, wie man es in einem Kindersachbuch beschreiben würde? Das geht hervorragend. Charlotte Habersack, Autorin des international erfolgreichen schaurigen Schusch, machte den Versuch beim offenen Abend der Lesefüchse.
Wie entsteht ein Kinderbuch? Das war die Frage des Abends und Habersack brachte als Powerpoint schöne, detaillierte Illustrationen dafür mit. Für jede einzelne Phase der Arbeit an dem Buch traten unterschiedlichen Protagonisten aus der Tierwelt auf. Eine bebrillte Eule machte den Lektor. Ein Pferd saß am Schreibtisch und tippte. Andere waren für die Illustrationen zuständig. Eine Druckerei war zu bewundern mit Setzern und kräftigen Packern. Und auch ein eleganter Buchagent war mit von der Partie. … Weiterlesen →

Welcher Text passt zu welchem Monat und wie hört sich das an?

Wo sonst im Bayerischen Rundfunk der Rundfunkrat tagt, durften die Kinder ihre Kalenderprojekte vorstellen. Foto: Schuhmann

Wo sonst im Bayerischen Rundfunk der Rundfunkrat tagt, durften die Kinder ihre Kalenderprojekte vorstellen.

Am 6. Juli 2016 war es soweit: das Netzwerk Leseförderung konnte sein Projekt „Kalendertöne – ein immerwährender akustischer Jahreskalender“ präsentieren. Die Kooperationspartner Bayern liest e.V., Lesefüchse e.V., Münchner Stadtbibliothek und die Stiftung Zuhören hatten in den Saal des Bayerischen Rundfunks eingeladen. Es kamen Sponsoren, die beteiligten Schulklassen, Lehrerinnen und Lehrer, Mediencoaches und Interessierte.

Die Spannung war groß, konnten die Kinder nun doch das erste Mal ihre eigenen Hörprodukte hören und ihren mitgestalteten Kalender sehen. … Weiterlesen →

Jungautoren auf dem Fest der Lesefüchse

10. Lesefest, Tram typ 7

Stadträtin Kathrin Abele liest der 4c Max-Kolmsperger Grundschule vor - in einem alten Straßenbahnwagen Typ 7. Foto: Peter Brüning

Wenn die Geschichte spannend ist, macht Zuhören gleich noch einmal so viel Spaß. Aber wenn noch ein besonderer Vorleser und außerdem eine spannende Atmosphäre dazu kommen, dann ist der Genuss gleich dreifach. Auf dem zehnten Lesefest der Lesefüchse waren alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt. Im Verkehrszentrum des Deutschen Museums waren die Museumsstücke, in denen die Lesefüchse die eingeladenen Schulklassen empfangen durften, bestens präpariert. Der ehemalige Mitropa-Speisewagen, der Güterwagen und auch der Postwagen waren  mit bunten Sitzkissen ausstaffiert worden.

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In Giesing 100 Vorlesestempel gesammelt

Pranavi Theivapalan mit Urkunde für 100 Stempel und Teamleiterin Heidrun Langer

Pranavi Theivapalan mit Urkunde für 100 Stempel und Teamleiterin Heidrun Langer, Foto: hpm

Die grünen Stempelkarten sind allesamt schon ganz schön ramponiert. Geknickt, gerissen und mit Tesafilm wieder zusammengeflickt. Es ist eine schöne Sammlung, die Teamleiterin Heidrun Langer in den Händen hält. Vorne auf jeder Karte steht der Name der achtjährigen Pranavi Theivapalan, ein kleines Mädchen aus Giesing. Immer Dienstag nachmittag kam sie in die Stadtbibliothek an der Telapost um den Geschichten der Lesefüchse zuzuhören. In der dritten Juniwoche, diesmal am neuen Standort der Bibliothek wenige hundert Meter entfernt, ist es bereits das einhundertste Mal und so prangen jetzt genau 100 Stempel auf ihren Karten. Meist ist es das Motiv vom Herz mit den Rosen, das Pranavi für ihre Stempelkarte ausgesucht hat. … Weiterlesen →

Lesefüchse in Giesings neuer Bibliothek

Eine Fuchsie von den Lesefüchsen Eröffnung Bibliothek Giesing

Eine Fuchsie von den Lesefüchsen: (v.l.) Dipl. Bibliothekarin Martina Uebel, Kinder- und Jugendbücher, Dipl. Bibliothekarin Gerlinde Zimmermann, Bibliotheksleiterin, der Herr Lesefuchs, Lesefüchsin Brigitte Erhardt und Teamleiterin Heidrun Langer. Fotos: hpm/Lesefüchse

Hell ist sie, großzügig und geräumig. Giesings neue Bibliothek, mit eigenem U-Bahn-Ausgang an der Station Silberhornstraße, ist ein wahres Schmuckstück. Und davon profitieren ganz stark auch die Lesefüchse, die nach einem guten Vierteljahr Pause, in der zuerst die Bibliothek Obergiesing, Schwanseestraße, und dann die Giesinger Filiale neben der Telapost, geschlossen waren, jetzt wieder jeden Dienstag vorlesen können. Pünktlich 15:30 Uhr erwarten sie jede Woche ihre Stammhörer und alle neuen Kinder. Teamleiterin Heidrun Langer und Lesefuchs Brigitte Erhardt hatten zum ersten Lesetermin für das Bibliotheksteam einen sehr hübschen Blumenstock mitgebracht: Lila Fuchsien natürlich.
Martina Uebel von der Kinder- und Jugendabteilung, verantwortet rund ein Drittel der rund 56.000 Medien der Deisenhofener Straße. Das ist der große Schwerpunkt … Weiterlesen →

Wie sich die Monate anhören

Ein Kalender für Augen und Ohren, das verbirgt sich hinter dem Projekt "Kalendertöne" des Netzwerks Leseförderung München: Das ist einerseits ein gedruckter Kalender, der im Klassenzimmer an der Wand hängt und für jeden Monat ein passendes Bild zeigt. Und das ist andererseits eine CD, die dazugehörige Hörerlebnisse bereit hält. Sechs Münchner Schulklassen der Jahrgangsstufen drei bis sechs produzierten gemeinsam mit Mediencoaches und Bibliothekarinnen eine Hörgeschichte und gestalteten einen Monatskalender. Von den Lesefüchsen machten zwei Klassen der Stufe drei aus den Grundschulen Implerstraße und St.-Martin-Straße mit.

Autos der Tschitti-Gruppe, Klasse 3, St.Martin-Schule

Autos der Tschitti-Gruppe, Klasse 3, St.Martin-Schule

Das Projekt „Kalendertöne“ wird von der Münchner Stadtbibliothek, der Stiftung Zuhören, Bayern liest e.V. und Lesefüchse e.V., alles Partner im Netzwerk Leseförderung München, durchgeführt.Die Vorauswahl der Geschichten trafen die Partner gemeinsam. In der schulnahen Stadtbibliothek Giesing und in ihren Klassenräumen experimentierten die Schüler und Schülerinnen mit den vorausgewählten Geschichten und bereiteten ein Manuskript für die Audioaufnahme vor. Parallel wurde im Kunstunterricht ein passendes Bild für den Kalender gezeichnet. Im Februar und März gab es zwei Aufnahmetermine im Tonstudio des Bayerischen Rundfunks. Die Präsentation des gedruckten Kalenders ist für Juli geplant.

Lesefuchs Helga Wilde berichtet über das Projekt an der Grundschule St.-Martin-Straße:

Ende Januar 2016 haben wir den Kindern vier verschiedene Bücher als Grundlage für die Gestaltung der Kalenderblätter der Monate August und Dezember vorgestellt. Danach haben sich die Kinder für den „Grüffelo“ und „Tschitti, das Wunderauto fliegt wieder“ entschieden. … Weiterlesen →

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